Zitate von Voltaire (Francois-Marie Arouet)

Autor, Philosoph (21. November 1694 - 30. Mai 1778)
  • „Der Sinn des Lebens ist: genießen und leiden. Der Mensch soll also genießen und möglichst wenig leiden.“
  • „Esprit ist genau das Gegenteil von Geld: Je weniger einer davon hat, desto zufriedener ist er.“
  • „Das ist ein Leben! Man verbringt es hoffend, um es mit einem Tode zu beschließen, an den man wieder Hoffnungen knüpft.“
  • „Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.“
  • „Freundschaft ist die Vermählung der Seele, und diese Heirat kann geschieden werden.“
  • „Mit der Kunst des Lobens begann die Kunst des Erfreuens.“
  • „Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam.“
  • „Das Glück ist nur ein Traum, doch der Schmerz wirklich.“
  • „Seine Meinung für den Willen Gottes auszugeben, seinen Glauben unter Androhung der Todesstrafe und ewiger Seelenqualen anderen aufzuzwingen, ist bei einigen Menschen zum höchsten Grad an Geistesdespotismus geworden; und diesen beiden Drohungen zu widerstehen, wurde bei anderen zur letzten Anstrengung der natürlichen Freiheit.“
  • „So wie es ist, kann das Menschengeschlecht nur dann weiterleben, wenn es eine unendlich große Zahl von Menschen gibt, die nützliche Arbeit tun und selber nichts besitzen; denn ein wohlhabender Mann würde gewiß seinen Acker nicht verlassen, um Ihren Acker zu pflügen, und wenn Sie ein Paar Schuhe brauchen, wird sie Ihnen ein Referent im Staatsrat nicht machen. Die Gleichheit ist also zugleich die natürlichste und die abwegigste Sache.“
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