Zitate von Stendhal

(23. Januar 1783 - 23. März 1842)
  • „Die ganze Kunst der Liebe beruht darauf, daß man ausspricht, was der Zauber des Augenblicks fordert.“
  • „In der Welt sein heißt, von wahren Feinden umgeben sein.“
  • „Ich zwinge mein Herz, stumm zu bleiben, wenn es auch glaubt, viel sagen zu müssen. Stets befürchte ich, daß ich nur Seufzer niedergeschrieben habe, wo ich die Wahrheit aufzuzeichnen wähnte.“
  • „Der Unterschied in der Untreue der zwei Geschlechter ist so wirklich, daß eine von echter Leidenschaft erfüllte Frau die Untreue des geliebten Mannes zu verzeihen vermag. Ein Mann kann das unmöglich. Das ist die entscheidende Erkenntnis, um die Liebe aus Leidenschaft von der Liebe aus Eitelkeit unterscheiden zu können. Bei den Frauen tötet die Untreue des Geliebten die Liebe aus Eitelkeit, während sie die Liebe aus Leidenschaft verdoppelt.“
  • „Wie sonderbar ist doch unser menschliches Herz: die geliebte Frau gewährt uns immer viel mehr Reize, als sie in Wirklichkeit besitzt.“
  • „Je mehr in einer Liebe die Wollust an Stelle des Gefühls Platz greift, das zuerst das Zusammenleben beherrschte, desto leichter finden Wankelmut und Untreue Eingang.“
  • „Man muss am Leben rütteln, sonst nagt es an uns.“
  • „Sobald echte Leidenschaft auf die geringsten Hindernisse stößt, erzeugt sie mit aller Wahrscheinlichkeit mehr Unglück als Glück.“
  • „Einen festen Charakter erwerben heißt, viele und gründliche Erfahrungen über die Unzulänglichkeiten und Verhängnisse des Lebens gewinnen.“
  • „Liebe ist die Freude, ein liebenswertes und liebendes Wesen zu sehen, zu berühren, es mit allen Sinnen und so nahe wie möglich zu fühlen.“
Seite 1 von 11