Zitate von Petrus Ceelen

(11. Februar 1943)
  • „Nach dem Tod ihrer Tochter Bärbel fanden die Eltern in einem verschlossenen Umschlag eine Liste mit Namen, die Bärbel bei ihrer Beerdigung nicht dabei haben wollte. Die halbe Verwandtschaft war betroffen.“
  • „Jeder schmiedet sein Glück, keiner aber ist seines Glückes Schmied. Jeder nimmt sein Leben in die Hand, keiner aber hat es im Griff.“
  • „Zeit ist Geld. Je mehr wir sparen, desto weniger haben wir. Je mehr wir haben, desto weniger haben wir übrig.“
  • „Du glaubst, es hat doch keinen Sinn, und fragst dich, wozu du da bist. Doch dein Leben hat schon seinen Sinn, wenn auch nur einer sagt: Gut, daß du da bist!“
  • „Marion findet es schön, ihre krebskranke Mutter auf der letzten Strecke zu begleiten. Sie sagt: Meine Mutter hat mich auf die Welt gebracht und ist mit mir meine ersten Schritte gegangen. Jetzt helfe ich ihr, von dieser Welt zu gehen und den letzten Schritt zu tun.“
  • „Wenn ich vor hundert Jahren auf die Welt gekommen wäre, hätte ich mit meinen zwei linken Händen nicht überlebt. Wenn ich in hundert Jahren auf die Welt käme, würde ich in all dem digitalen Kram untergehen. Ich bin froh, daß ich zur rechten Zeit geboren bin.“
  • „Ein Feind wird zum Freund. Eine Krankheit bringt Heilung. Ein Unglück führt zum Glück. Alles braucht seine Zeit.“
  • „Was ich nicht verstehe ist, daß die Leute auf der Straße zwar laufend Grüß Gott zueinander sagen, sich aber in der Kirche nicht grüßen. Die Gläubigen singen und beten miteinander, doch sie haben für ihren Nachbarn in der Bank oft keinen Blick übrig. Auch der Friedensgruß ist vielfach ein Krampf, wenn er überhaupt stattfindet. Steht da nicht geschrieben: Grüßt einander mit dem Kuß der Liebe! (1. Petrus 5.14)?“
  • „Wer glaubt, daß mit dem Tod alles aus ist, klammert sich mit einer Heidenangst an seinem bißchen Leben fest. Er hat ja sonst nichts, woran er sich halten kann.“
  • „Wenn dein Gesicht dir nicht gefällt, kannst du es auch anders sehen: So eine wie dich hat die Welt noch nie zu Gesicht bekommen. So eine wie dich wird die Welt nie mehr sehen. Und wenn dein Angesicht dir dann immer noch nicht gefällt, gefällt es doch anderen, wenn du lächelst.“
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