Zitate von Luise Bähr

(23. Juni 1979)
  • „Wenn wir gewohnt sind, über alle Eindrücke, die wir empfangen, uns ehrlich Rechenschaft zu geben, so treten Fälle ein, wo unser Herz gebietet, Augen und Ohren zu schließen.“
  • „Und eine Sprache gibt es, die redet dem Verstehenden wohl am lautesten von allen und bringt ihm tiefes Glück; doch sie heißt Schweigen und den Meisten ist sie fremd.“
  • „Auf allen Lebenswegen sind Wollen und Sollen zwei, doch in der Liebe Leben sind sie eins.“
  • „Das Nichtwissen der letzten Zukunft, das ist das große Gebiet der Phantasie, ist ihr ewig nicht erreichbares Ziel, erzeugt die nimmerruhende Sehnsucht.“
  • „Was unserer Sehnsucht unerreichbar bleibt, wird uns zum Tod.“
  • „Und unser Schönstes, unsre stille Liebe, was ist sie anderes als Hoffen? Gibt nicht das Hoffen ihr das Ewigsein?“
  • „Wenn wir, durch Schicksale und Erfahrungen geschult, das Leben betrachten, so zeigt sich uns die Liebe als ihre mächtigste Kraft.“
  • „Ein Verweis aus treuem Mund ist ein Geschenk für's Leben.“
  • „Liebe erzieht – durch sie werden wir.“
  • „Auch unser Leben hat Jahreszeiten, hat Steigen und Fallen, hat Tag und Nacht.“
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