Zitate von Justinus Kerner

(18. September 1786 - 21. Februar 1862)
  • „Eine in die Welt versunkene Seele behält diese Richtung auch nach dem Tode.“
  • „Weiß nicht, woher ich bin gekommen, weiß nicht, wohin ich werd' genommen. Doch weiß ich fest, daß ob mir ist eine Liebe, die mich nie vergißt.“
  • „Ich frug: was hat erhalten dich? Da sprach das Herz – das, kannst drauf bauen, Daß mit dem Blute immer mich Durchfloß ein Balsam, Gottvertrauen.“
  • „Alle Philosophie ist wahr, wenn sie zum Heiligen aufstrebt.“
  • „Der Fluß bleibt trüb, der nicht durch einen See gegangen, das Herz unlauter, das nicht durch ein Weh gegangen.“
  • „Wir glauben an ein inneres Leben der Seele und an eine höhere Anschauung des Geistes, welche beide im gewöhnlichen Zustand verschlossen bleiben, in außerordentlichen Fällen sich aber aufschließen und wie der Silberblick der ganz im Feuer durchläuterten edlen Metalle auf Momente sich offenbaren, um dann auf lange Zeit wieder zu verschwinden.“
  • „Gott schickt am End uns Leiden, auf dass uns diese Welt wenn wir nun von ihr scheiden, nicht mehr so mächtig hält.“
  • „O traut nicht, welke Alte, Dem März mit seiner Luft! Den Lenz ruft er ins Leben, Den Winter in die Gruft!“
  • „Schmerz ist Grundton der Natur; Schmerz des Waldes rauschend Singen, Schmerz des Baches murmelnd Springe, und am meist aus Menschen Schmerz tönt als Grundton Schmerz, nur Schmerz.“
  • „O wie groß ist doch die Leber, drin des Menschen Schmerz gelegen, und wie klein sein Sitz der Liebe, eine Handvoll Herz dagegen.“
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