• „Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.“
  • „Wenn die Kinder einmal groß geworden sind, da zeigt sich's dann, wie wenige unter einem glücklichen Gestirne geboren sind. Eigentlich gibt's jetzt keine Sterne mehr, sie geben sich wenigstens nicht mehr ab mit uns. Wie die Welt noch im Finstern war, war der Himmel so hell, und seit die Welt im Klaren ist, hat sich der Himmel verfinstert.“
  • „Glück und Verstand gehen selten Hand in Hand.“
  • „Über ein altes Weib geht nichts als ein alter Mann, der ein altes Weib ist.“
  • „Die Nerven von Spinngeweb', d'Herzen von Wachs und d'Köpferl von Eisen, das ist ja der Grundriß der weiblichen Natur.“
  • „Still schleicht das Schicksal / Herum auf dieser Welt, / Der eine hat den Beutel, / Der andre, der hat's Geld.“
  • „Zu was Geld verschwenden auf Hausherrnbereicherung? Ein Hausherr ist eh' ein glücklicher Mensch, wann man ihm an Zins auch noch zahlet, das wär's ja! – 's Leben 's erste. Wohnen kann der Mensch auch unter freiem Himmel, ich hab' das schon probiert, aber von dem leben, was der Himmel frei gibt,... von der Luft... da is noch jeder Versuch gescheitert.“
  • „Man braucht ja nix als Liebe und alles mögliche andere, und die Erde ist ein Paradies.“
  • „Da fliegt ein Johanniskäfer! Er leuchtet in der finstern Nacht, denn er lebt, während ein Krondiamant in der Dunkelheit glanzlos ist, wie gar nichts ausschaut. Es ist beinah, als ob uns die Natur zeigen wollt', dass das miserabelste Leben mehr Wert ist als der brillanteste Tod.“
  • „Muß sich den die Zukunft gerade als Rosentempel präsentieren? Es ist ja genug, wenn sie sich als bequemlichkeitsgepolsterter Schlafsessel zeigt.“
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