Zitate von Georg Forster

(27. November 1754 - 10. Januar 1794)
  • „Wissen macht nicht glücklich, auch selbst göttliche Weisheit nicht, ohne die Liebe, wie es im 1. Cor. 13 steht.“
  • „Es ist besser frei zu sein, oder nennen wir's nach Freiheit streben, als elend um Brot betteln bei einem Despoten...“
  • „Wer ist so blödsinnig, daß er die Wahrheit nicht erkennen, wer so neidisch, daß er die erkannte Wahrheit nicht mitteilen möchte?“
  • „Der Mensch ist der höchste Gegenstand der schönheitsbildenden Kunst.“
  • „Die Tyrannei der Vernunft, vielleicht die eifrigste von allen, steht der Welt noch bevor. Feuer und Wasser sind nichts gegen das Übel, welches die Vernunft ohne Gefühl stiften wird.“
  • „Die Natur, die weniger stiefmütterlich ist, als ihre Verläumder sie schildern, legt oft in ihre Kargheit selbst den Sporn, der neue Anstrengung hervorruft und die Geistesanlagen entwickelt.“
  • „Es gibt nur zwei Wege, wie man auf die Überzeugung eines Menschen wirken kann: durch den Kopf und durch das Herz.“
  • „Auch der müde Arbeiter ist nicht immer zum Denken zu stumpf; die Freude des Erringens öffnet auch bei ihm die Thore der Empfänglichkeit.“
  • „Ohne Tugend und Weisheit kann keine freie Verfassung bestehen.“
  • „Der Zweck des Lebens läuft nicht auf die Gewöhnung an diese oder jene Lebensweise hinaus, sondern daß das Wesentliche immer bleibt, durch soviele neue Verhältnisse, in welche wir geworfen werden, immer wieder von einer andern Seite auf uns selbst zurückgehen zu müssen, uns selbst immer näher und inniger kennen zu lernen.“
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