Zitate von Friedrich Nietzsche

(15. Oktober 1844 - 25. August 1900) g

Friedrich Wilhelm Nietzsche gehört zu den weltweit bekanntesten Philosophen. Seine Karriere begann allerdings als Philologie: Nach seinem erfolgreichen Philologie-Studium promovierte der begabte Student und wurde noch während seiner Promotion in Basel zum außerordentlichen Professor ernannt. Seine Professur gab Nietzsche nach dem Deutsch-Französischen Krieg auf und führte ein Wanderleben, im Sommer zog es ihn nach Engadin, im Winter an die Riviera. Der einstige Philologe entwickelte nicht nur philosophische Theorien, auch mit seinen Gedichten hatte er Erfolg. "Der Antichrist", "Ecce Homo" und "Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn" sind nur einige der vielen bekannten Werke von Nietzsche. Aber was hat Nietzsche eigentlich so gesagt? Hier finden Sie die schönsten Nietzsche Zitate.

  • „Lieben und Untergehn: das reimt sich seit Ewigkeiten. Wille zur Liebe: das ist, willig auch sein zum Tode.“
  • „Vollkommene Dinge lehren Hoffnung.“
  • „Nicht mangelnde Liebe, sondern mangelnde Freundschaft führt zu unglücklichen Ehen.“
  • „Das Weib gibt sich weg, der Mann nimmt hinzu – ich denke, über diesen Natur-Gegensatz wird man durch keine sozialen Verträge, auch nicht durch den allerbesten Willen zur Gerechtigkeit hinwegkommen: so wünschenswert es sein mag, daß man das Harte, Schreckliche, Rätselhafte, Unmoralische dieses Antagonismus sich nicht beständig vor Augen stellt. Denn die Liebe, ganz, groß, voll gedacht, ist Natur und als Natur in alle Ewigkeit etwas »Unmoralisches«.“
  • „Die Liebe zu einem ist eine Barbarei: denn sie wird auf Unkosten aller übrigen ausgeübt. Auch die Liebe zu Gott.“
  • „Man nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet Das Mitleiden kreuzt im Ganzen Großen das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selektion ist. Es hält, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zu Gunsten der Enterbten und Verurteilten des Lebens, es gibt durch die Fülle des Missratnen aller Art, das es im Leben festhält, dem Leben selbst einen düsteren und fragwürdigen Aspekt.“
  • „Aber sagt mir, ihr Männer, wer von euch ist denn fähig, der Freundschaft? Oh über eure Armut, ihr Männer, und euren Geiz der Seele.“
  • „In dein Auge schaut' ich jüngst, o Leben! Und ins Unergründliche schien ich mir da zu sinken.“
  • „Was man mitunter im Wachen nicht genau weiß und fühlt - ob man gegen eine Person ein gutes oder ein schlechtes Gewissen habe - darüber belehrt völlig unzweideutig der Traum.“
  • „Schaffen, ist die größte Erlösung vom Leiden und des Lebens Leichtwerden.“
Seite 1 von 46