Zitate von Eugen Roth

  • „Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon, der in München wohnt.“
  • „Ein Mensch erblickt das Licht der Welt – / Doch oft hat sich herausgestellt / Nach manchem trüb verbrachten Jahr, / Daß dies der einzige Lichtblick war. – Ein Mensch erblickt das Licht der Welt. In: Das große Eugen Roth Buch. Berlin: Volk und Welt, 1987. S. 5“
  • „Der Landwirt hat längst begriffen, dass man auch von zweibeinigen Rindviechern leben kann.“
  • „Was bringt den Doktor um sein Brot?/ a) Die Gesundheit, b) der Tod./ Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,/ uns zwischen beiden in der Schwebe.“
  • „Zu rüstigem Alter führt der Lauch. Bleib treu ihm - bis zum letzten Hauch.“
  • „Ein Mensch, entschlusslos und verträumt, Hat wiederholt sein Glück versäumt. Doch ist der Trost ihm einzuräumen: Man kann sein Unglück auch versäumen.“
  • „Ein Mensch sieht schon seit Jahren klar: Die Lage ist ganz unhaltbar. Allein - am längsten, leider, hält das Unhaltbare auf der Welt.“
  • „Theorie und Praxis. Wir hörens s allenthalben preisen: Das wahre Glück blüht nur den Weisen. Die Folgerung daraus ist die: Man werde weise! - Aber wie?“
  • „Verschieden ist der Menschen Art: Die einen, in der Jugend zart, Sind oft im Laufe weniger Jahre Schon zähe, morsche Exemplare. Doch andre, ungenießbar jung, Gewinnen durch die Lagerung Und werden in des Lebens Kelter Wie Wein, je feuriger, je älter.“
  • „Wohl dem Gesunden, der's verträgt, Dass er sich wüst den Bauch vollschlägt. Doch hat selbst der nicht immer Glück, Denn manchmal schlägt der Bauch zurück.“
Seite 1 von 2