Zitate von Emmy von Rothenfels

  • „Das Herz besitzt große Triebkraft und treibt neue Keime, wo wir es am wenigsten erhoffen.“
  • „Es ist wohl eine der herbsten Entbehrungen, die sich der Mensch auferlegen kann, wenn er sich dem Arme der Liebe entwindet.“
  • „Das Glück finden wir nicht in äußeren Dingen, sondern diese äußeren Dinge haben nur Wert durch den Reflex, welchen unser inneres Seelenleben auf sie wirft.“
  • „Glück und Freude müssen wir in uns, nicht außer uns suchen; die Außenwelt ist nur ein Spiegel, der unser eigenes Antlitz widerstrahlt.“
  • „Die Natur, soviel Reiz sie auch enthalten mag, bleibt doch immer mehr oder weniger Dekoration, und die Menschen um uns her bedingen unser eigentliches Wohlbehagen.“
  • „Wie kurzsichtig jammern wir über Unglück, wo wir dankbaren Herzens das wahre Glück erkennen sollten, das mit diesem Unglück uns geworden.“
  • „Die wahre Liebe darf nicht egoistisch ihrer Neigung folgen, es ist oft ihre schwere Pflicht, hart zu erscheinen.“
  • „Wie ganz anders beurteilen wir die Menschen, wenn es uns vergönnt ist, einen Blick in ihr Innerstes zu thun, und wir sollten uns daher, ehe wir urteilen, bestreben, diesen Einblick zu gewinnen.“
  • „Anerzogene Begriffe können uns nicht als Leuchtstern des Lebens dienen, wenn wir sie nicht vorher mit eigenem Geiste geprüft und gesichtet und so in unser unantastbares Eigentum verwandelt haben.“
  • „Nicht die Liebe allein macht blind, jede lebhaft erregte Leidenschaft legt dieselbe undurchdringliche Binde um unsere Augen, und da der Ruhige natürlich leicht die Fehler des auf diese Weise Geblendeten einsieht, entsteht vielleicht daraus hauptsächlich die seltsame Einbildung, an der wir alle mehr oder minder leiden, daß wir nämlich klüger und besser seien, als die Menschheit im allgemeinen.“
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