Zitate von Christian Morgenstern

(6. Mai 1871 - 31. März 1914)
  • „Als ob Kunst nicht auch Natur wäre und Natur Kunst!“
  • „Warum sollte dies mein Leben ein Anfang oder Ende sein, da doch nichts ein Anfang oder Ende ist?“
  • „Wie sollte man wohl leben, wenn man nicht fortwährend bei sich wie bei den anderen hunderterlei Krumm gerade sein ließe.“
  • „Wer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert* ihr ein Fabrikspielzeug.“
  • „Alles für die Welt!“
  • „Alles Leben steht auf Messers Schneide. Gleite aus und du ertrinkst im Leide.“
  • „Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“
  • „Ich habe heute ein paar Blumen für dich nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen.“
  • „Mir genügt zur Zeit das Schwatzen der Seevögel, das leise Sich-Wiegen des stachligen Strandhafers, ein wenig durch die Finger rinnender Sand und die graublaugrüne Fläche vor mir mit ihrer seltsamen Unbedingtheit.“
  • „Glück? Sollst du Glück haben? Wünsche ich dir nur eine Spur von Glück – wenn sie nicht deinen Wert erhöhte? Wert wünsche ich dir!“
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