Zitate von Charles Joseph de Ligne

(23. Mai 1735 - 13. Dezember 1814)
  • „Es gibt Leute, die nachdenken, um zu schreiben. Wieder andere schreiben, um nicht nachdenken zu müssen.“
  • „Es gibt Leute, die so sehr Feind ihrer selbst sind, daß sie lieber ein Unglück haben, das sie haben kommen sehen: weil sie es vorausgesehen haben, als den Genuß eines Glücks, auf das sie nicht gefaßt waren.“
  • „Eine unglückliche Liebe gleicht dem hohen Fieber, das nicht lange zu währen pflegt. Eine glückliche Liebe dagegen ist ein entzückender und andauernder Traum.“
  • „Je älter ich werde, um so mehr sehe ich, daß die Erfahrung nur weitere Jahre mit sich bringt, aber daß man so wenig Vorteil aus allem zieht, als wäre nichts geschehen.“
  • „In der Liebe entzückt nur der Anfang. Ich wundere mich deshalb nicht, daß wir gerne so oft aufs neue anfangen. –“
  • „In der Ehe kommt es darauf an, daß die Fehler zueinander passen.“
  • „Will man ein Aphorismenbuch lesen, ohne sich zu langweilen, so soll man es auf gut Glück aufschlagen, es weglegen, wenn man Interessantes gefunden hat, und nachdenken. Liest man es in einem Atem, so glaubt man, wie wenn man eine Reihe Kupferstiche gesehen hat, nur einen gesehen zu haben.“
  • „Wahrhaft ist nur der Mensch, der nicht lügt, nicht, wer die Wahrheit sagt.“
  • „Ich liebe die zerstreuten Menschen. Zerstreutheit ist ein Zeichen von Gedanken, von Güte. Die dummen und bösartigen Menschen sind immer geistesgegenwärtig.“
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