Zitate von Anatole France

(16. April 1844 - 12. Oktober 1924)
  • „Schönheit birgt eine tiefere und höhere Wahrheit in sich, als die Wahrheit selber.“
  • „Die Onanie ist seine ganze Liebe.“
  • „Leben heißt sich wandeln; und das Nachleben unsrer geschriebenen Gedanken ist von diesem Gesetze nicht frei; sie werden nur um den Preis weiterleben, daß sie von dem ursprünglichen Sinn, den sie beim Verlassen unsrer Seele hatten, immer mehr abkommen. Was man künftig an uns bewundern wird, das wird uns ganz fremd sein.“
  • „Das Leben ist eine fortlaufende Kette von Treulosigkeiten.“
  • „Der Krieg ist gar keine Kunst, und der Zufall entscheidet allein über das Schlachtenglück. Von zwei Generälen, die einander gegenüberstehen und die beide dumm sind, muß notgedrungen einer den Sieg davontragen.“
  • „Unwissenheit ist die notwendige Bedingung für, nein, nicht bloß für das Glück, sondern für das Dasein selbst. Wüssten wir alles, wir ertrügen das Leben keine Stunde lang. Die Empfindung, die es süß oder doch zumindest erträglich machen, sind Ausgeburten der Lüge und nähren sich von Täuschungen.“
  • „Der Mensch lebt von der Arbeit. Je besser er sie macht, um so besser wird er von ihr leben.“
  • „Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.“
  • „Durch das Gefühl wird der Samen des Guten in die Welt gestreut.“
  • „Das Geheimnis des rechten Altwerdens liegt in einem Satz: Die Zeit geht sanft nur mit denen um, die mit der Zeit sanft umgehen.“
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