Zitate von Abraham a Sancta Clara

(2. Juli 1644 - 1. Dezember 1709)
  • „Was hilft es dich, wenn deine Voreltern herrlich und ehrlich seind gewest, du aber nit? Wann du von den Eltern das Leben hast und nit das löbliche, so bist du nit adelich.“
  • „Es lebe die Gerechtigkeit und sterbe die Welt!“
  • „Cum pleno titulo ist Eifersucht des Teufels Zuflucht, und fast in der ganzen Welt kein größere Torheit als diese.“
  • „Mit Geduld und Zeit, kommt man mählich weit.“
  • „Goldmachen wär' die beste Kunst,/ wär' nicht alle Müh' umsunst.“
  • „Die Wahrheit ist ein Brot, das starke Zähne fordert, eine Braut, die ein jeder schaut, ein Wasser mit dem sich niemand gern wäscht, eine Lanze die schwer verwundet, und Speise, die schwer zu verdauen.“
  • „Gerichtsstellen und Obrigkeiten sind dazu bestimmt, das Recht zu schützen und die Wahrheit handzuhaben. Wie viele Parteilichkeit, falsche Zeugnisse, falsche Schwüre? Falschheit hat sich leider überall eingeschlichen. Es gibt viele, welche zwar eine heilige Außenseite haben, inwendig aber voll Falsch sind.“
  • „Bei der Welt gilt oft mehr ein Pfund Gunst als ein Zentner Kunst.“
  • „Ja, das bloße Lesen ohne Nachdenken hilft nichts.“
  • „Ein Jahrmarkt ohne Hiebe, ein Jüngling ohne Liebe, ein Ehestand, der wohlbestellt, sind selt'ne Dinge in der Welt.“
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